Tabula rasa bei der SPD

10. Februar 2018, 00:00

Deutschland Nach massivem Widerstand aus der eigenen Partei hat der scheidende SPD-Chef Martin Schulz gestern verkündet, auf seinen Traum vom Aussenministerium zu verzichten. «Ich erkläre hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind», erklärte Schulz.

Es ist der nächste Tiefpunkt für den 62-Jährigen. Er hat sich verkalkuliert. Den Parteivorsitz hatte er nämlich nur abgegeben, um Aussenminister zu werden. Nun dürfte seine politische Karriere vor dem Ende stehen. (red)

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