Widerstand gegen «Eventisierung»

16. April 2018, 00:00

Zürich Tausende Schaulustige werden heute der Verbrennung des «Bööggs» auf dem Sechseläutenplatz in der grössten Schweizer Stadt beiwohnen. Viele dürfte das Spektakel freuen. Doch es regt sich auch Widerstand gegen die intensive Nutzung des Platzes in Seenähe.

Die Initiative «Freier Sechseläutenplatz» verlangt, dass der Platz nur noch an 65 Tagen im Jahr belegt sein darf. Die restlichen 300 Tage soll er frei zugänglich sein. «Heute finden dort zu viele Veranstaltungen statt», sagt Samuel Hug, Präsident des Initiativkomitees. Die Stadtzürcher Bevölkerung stimmt am 10. Juni über die Initiative ab. (red) 5


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