Bevölkerung heisst Budgets gut

30. November 2016, 00:00

In mehreren Luzerner Gemeinden fanden in den letzten Tagen Budgetversammlungen statt. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Schüpfheim

Ja zu Rechnung mit Plus

Die 77 anwesenden Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung vom Montagabend hiessen den Voranschlag 2017 einstimmig gut. Dieser sieht bei einem Gesamtaufwand von rund 24,8 Millionen Franken ein Plus von rund 419 000 Franken vor. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 2,3 Einheiten. Die Umwandlung des Gemeindeverbandes regionales Wohn- und Pflegezentrum Schüpfheim in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde einstimmig beschlossen.

Flühli

Steuerfuss wird gesenkt

Erstmals seit 1994 senkt die Gemeinde Flühli den Steuerfuss. Die 68 anwesenden Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung vom Montag hiessen eine Senkung von bisher 2,4 auf 2,3 Einheiten gut. Ebenfalls abgesegnet wurde die Rechnung 2017. Bei einem Gesamtaufwand von knapp 11,29 Millionen Franken rechnet der Gemeinderat mit einem Plus von rund 73 000 Franken. Weiter wurde ein Sonderkredit von 315 000 Franken für die Sanierung der Lagerküche im Schulhaus Sörenberg einstimmig gutgeheissen.

Inwil

Rechnung gutgeheissen

Die 106 Stimmberechtigten der am Montag gehaltenen Gemeindeversammlung genehmigten den Voranschlag 2017 einstimmig. Dieser sieht ein Plus von 559 600 Franken vor. Der Gesamtaufwand liegt bei 10,9 Millionen Franken. Der Steuerfuss wird bei 1,9 Einheiten belassen. Das Siedlungsleitbild der Gemeinde wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

Triengen

Budget abgesegnet

140 Stimmberechtigte nahmen an der Gemeindeversammlung vom Montag teil. Sie segneten den Voranschlag 2017 ab. Dieser rechnet mit einem Plus von 368 000 Franken. Der Gesamtaufwand beträgt rund 21,87 Millionen Franken. Der Steuerfuss wird bei 2,0 Einheiten belassen.

Ermensee

Ja zu neuem Spielplatz

110 Stimmberechtigte nahmen am vergangenen Montag an der Gemeindeversammlung teil. ­Sie hiessen den Voranschlag 2017, welcher einen Ertragsüberschuss von rund 170000 Franken vorsieht, einstimmig gut. Der Gesamtaufwand beträgt rund 4,3 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll bei 2,2 Einheiten belassen werden. Zudem wurde einem Kredit über 95 000 Franken für die Erstellung eines Spielplatzes auf dem Schulhausareal zugestimmt.

Willisau

Positive Rechnung genehmigt

An der Gemeindeversammlung vom Montagabend nahmen 200 Stimmberechtigte teil. Sie segneten den Voranschlag für die Rechnung 2017 einstimmig ab. Der Gemeinderat rechnet bei einem Gesamtaufwand von rund 57,75 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 454 700 Franken. Der Steuerfuss von 2,2 Einheiten wird beibehalten. Weiter wurden drei Grundstücke im Gebiet Im Grund 2 bis 4 umgezont. Dieses befindet sich gleich neben der Gemeindeverwaltung. (red)


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