Gemeinden befinden über ihre Budgets

01. Dezember 2016, 00:00

In mehreren Luzerner Gemeinden fanden in den letzten Tagen Budgetversammlungen statt. Hier die wichtigsten Ergebnisse aus den Versammlungen im Überblick:

Beromünster

Trotz Minus: Ja zu Rechnung

Die 247 Anwesenden der Gemeindeversammlung hiessen das Budget 2017 einstimmig gut. Dieses rechnet mit einem Minus von 787 000 Franken. Der Gesamtaufwand beträgt 31,08 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll bei 1,95 Einheiten belassen werden. Josef Erni, Dorf 20, Schwarzenbach, wurde zudem als Mitglied der Controllingkommission gewählt.

Werthenstein

Voranschlag genehmigt

Der Voranschlag für die Rechnung 2017 wurde von den 154 anwesenden Stimmberechtigten gutgeheissen. Der Gemeinderat rechnet für 2017 mit einem Minus von rund 105800 Franken. Der Gesamtaufwand beträgt 11,3 Millionen Franken. Der Steuerfuss von 2,4 Einheiten wird beibehalten. Dem Sonderkredit über 400 000 Franken für den Ersatz und die Erweiterung der Hauptleitung Zihlenfeld bis Bergboden in Wolhusen der Gemeindewasserversorgung wurde ebenfalls einstimmig zugestimmt.

Dagmersellen

Kredit zur Ortsplanung

117 Stimmberechtigte nahmen an der Gemeindeversammlung teil. Sie hiessen den Voranschlag zur laufenden Rechnung 2017 einstimmig gut. Diese rechnet mit einem Plus von rund 83 000 Franken (Gesamtaufwand: 31,15 Millionen Franken). Der Steuerfuss wird bei 1,95 Einheiten belassen. Ebenfalls zugestimmt wurde einem Kredit über 260 000 Franken für die Ortsplanungsrevision 2019.

Schenkon

Grundstücke verkauft

An der Gemeindeversammlung vom Dienstagabend segneten die 139 anwesenden Stimmberechtigten den Voranschlag 2017 ab. Der Gemeinderat rechnet mit einem Minus von 72 000 Franken. Der ­Gesamtaufwand beträgt rund 13,6 Millionen Franken. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei

1,3 Einheiten. In Zusammenhang mit dem Bauprojekt Kirschgarten wurde der Gemeinderat ohne Gegenstimme ermächtigt, zwei Baubereiche zu veräussern.

Wauwil

Rechnung mit kleinem Plus

86 Stimmberechtigte nahmen an der Gemeindeversammlung teil und hiessen den Voranschlag 2017 gut. Bei einem Gesamtaufwand von 9,8 Millionen Franken geht dieser von einem Plus von rund 30 000 Franken aus. Der Steuerfuss wird wie bisher bei 2,15 Einheiten festgelegt.

Hergiswil

Ja zu positivem Voranschlag

Der Voranschlag 2017 wurde von den 73 Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung genehmigt. Der Gemeinderat rechnet bei einem Gesamtaufwand von rund 15 Millionen Franken mit einem Plus von knapp 200000 Franken. Der Steuerfuss wird bei 2,2 Einheiten belassen.

Mauensee

Ersatz im Urnenbüro

Die 66 anwesenden Stimmberechtigten sagten an der Gemeindeversammlung Ja zum Budget 2017. Dieses geht von einem Plus von rund 218 500 Franken aus. Der Gesamtaufwand beträgt 5,73 Millionen Franken. Der Steuerfuss wird bei 2,1 Einheiten belassen. Als Ersatz für den nach mehr als 30 Jahren zurückgetretenen Georges Aregger wurde Enzo Mauceri in das Urnenbüro gewählt. Als Präsidentin der Rechnungskommission wurde Lisbeth Voney-Gut gewählt.

Büron

Kredit für Feuerwehrmaterial

An der Gemeindeversammlung vom Dienstagabend nahmen 75 Personen teil. Sie genehmigten den Voranschlag für das Budget 2017 trotz einem Defizit von 77 500 Franken. Der Gesamtaufwand beträgt rund 11,7 Millionen Franken. Der Steuerfuss wird bei 2,4 Einheiten belassen. Weiter wurde ein Sonderkredit von 400 000 Franken für die Anschaffung eines Schlauchfahrzeuges, zwei Mannschaftstransportern und zwei Motorspritzen für die Feuerwehren Regio Wehr Triengen und Büron-Schlierbach gutgeheissen. (red)


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