Kanton nimmt Zügel in die Hand

18. Oktober 2016, 00:00

Volksschule Die Luzerner Regierung will das Gesetz über die Volksschulbildung anpassen. Eine entsprechende Teilrevision wurde soeben in die Vernehmlassung gegeben. Die wichtigste Änderung: Die Kantonsbeiträge an die Volksschule sollen neu berechnet werden. So sollen künftig nur noch Kosten berücksichtigt werden, die der Kanton selbst beeinflussen kann – dazu gehören etwa die Besoldungsentwicklung der Lehrpersonen oder die Einführung neuer Lehrmittel.

Heute beteiligt sich der Kanton in Form eines Pro-Kopf-Beitrags an den Kosten der kommunalen Volksschulen. Die Höhe des Beitrags wird anhand der durchschnittlichen Betriebskosten aller Luzerner Schulen berechnet. Das neue Berechnungssystem würde von den Gemeinden gesteuerte Faktoren wie beispielsweise Investitionen in die Schulinfrastruktur oder Schulangebote, die über die kantonalen Vorgaben hinausgehen, ausschliessen. Das neue System soll dem Kanton ab 2018 Einsparungen von rund 1,5 Millionen Franken bringen. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis zum 12. Januar. (io.)


Login


 

Leserkommentare

Anzeige: