Nachbarschaftshilfe soll gefördert werden

INFOANLASS ⋅ Der Bezirk fördert mit dem Projekt «Freiwillig & engagiert 60 plus» die nachbarschaftliche Hilfe zwischen älteren Menschen. Nun werden Helfer gesucht.
17. März 2017, 00:00

«Seniorinnen und Senioren finden es gut, wenn im Bezirk Küssnacht eine Nachbarschaftshilfe organisiert wird»: Das ergab vor drei Jahren eine Umfrage des Küssnachter Seniorenrats. Dieses Ergebnis hat den Seniorenrat zusammen mit der Kommission für Altersfragen dazu bewogen, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Der Bezirksrat hat dem Konzept zugestimmt und die Fachstelle für Gesellschaftsfragen beauftragt, eine Nachbarschaftshilfe aufzubauen. Ab April ist das Angebot eingerichtet, und die Infostelle für Altersfragen freut sich auf Anfragen, wie der Bezirksrat mitteilt.

Das neue Angebot soll weder die Freiwilligenarbeit im Bezirk Küssnacht noch die Arbeit anderer Organisationen in diesem Bereich konkurrenzieren, sondern ergänzen. Vorgesehen ist eine enge Zusammenarbeit mit den bestehenden Anbietern.

Kleine Hilfestellungen im Alltag

Nicht alle Menschen hätten «über die Strasse» Nachbarn, die Zeit hätten, um freiwillig zu helfen. Unter Nachbarschaftshilfe werden kleine Hilfestellungen verstanden, die Nachbarn füreinander zu tun bereit sind. Einige Beispiele von Einsatz- und Unterstützungsmöglichkeiten: Begleitung beim Spazierengehen, an einen Anlass, zum Arzt, zur Therapie, auf ein Amt, beim Einkaufen oder die Mithilfe bei Besorgungen, kleine Hilfestellungen im Alltag (zum Beispiel Glühbirnen wechseln, Briefkasten leeren, Wäsche aufhängen und abnehmen) sowie die Unterstützung bei der Korrespondenz mit Ämtern. Das Ressort Soziales und Gesellschaft lädt am Dienstag, 4. April, im Monséjour – Zentrum am See um 19.30 Uhr zu einem Informationsanlass über das Projekt «Freiwillig & engagiert 60 plus» ein.

Personen, die sich freiwillig engagieren wollen oder die Nachbarschaftshilfe nutzen möchten, haben die Möglichkeit, ihr Interesse bei der Infostelle für Altersfragen mit dem Anmeldeformular (www.alter-kuessnacht) oder per Telefon (0418500866) anzumelden, wie der Bezirksrat in einer Mitteilung schreibt. (red)


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