Nachgefragt

«Was heisst das für die Abstimmung?»

16. März 2017, 00:00

Sagt das Luzerner Stimmvolk am 21.Mai Nein zu höheren Steuern, fehlen in der Kantonskasse allein in diesem Jahr rund 64Millionen Franken (Ausgabe von Dienstag). Wie die Regierung diese Summe kompensieren würde, sagt sie in ihrer Antwort auf einen Vorstoss von Yvonne Hunkeler (CVP, Grosswangen) jedoch nicht.

Yvonne Hunkeler, sind Sie von der Antwort des Regierungsrats enttäuscht?

Ja, es ist schade, dass die Regierung ihre Chance nicht genutzt hat. Ich hätte gerne konkrete Beispiele gesehen.

Die Regierung spricht im Falle eines Neins zu höheren Steuern nur von einem «verheerenden Kahlschlag». Hilft das im Abstimmungskampf?

Das ist schwierig zu sagen. Auf der einen Seite kaufen die Stimmbürger mit einem Nein die Katze im Sack. Auf der anderen Seite könnten konkrete Aussagen als Drohung interpretiert werden.

Was folgern Sie als Befürworterin von höheren Steuern?

Dass die Parteien im Abstimmungskampf auf sich allein gestellt sein werden. Von der Regierung können wir nur wenig Unterstützung erwarten. (nus)


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