Anwohner verkraften Mehrverkehr kaum noch

17. Mai 2017, 00:00

Bei der Abstimmung zur Südumfahrung im Jahre 2012 war allen klar, dass es für eine funktionierende Südumfahrung zwei Etappen braucht. Die zweite Etappe wurde vom Stimmvolk abgelehnt, weil die vorgeschlagene Variante nicht überzeugte. Nun liegt dank den Initianten von Süd Plus ein vernünftiges Projekt vor. Wir Anwohner der Grepperstrasse und Anwohner der Umgebung appellieren an die Küssnachter Bevölkerung und Seegemeinden, nun auch der zweiten Etappe zuzustimmen. Entgegen der Meinung gewisser Herren im Bezirksrat handelt es sich bei der Grepperstrasse nicht um eine Quartier-, sondern um eine Kantonsstrasse mit extrem hohem Durchgangsverkehr (zeitweise über 15000 Autos, schweren Lastwagen und Motorfahrzeugen).

Dieser Durchgangsverkehr wird in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen. Bekanntlich planen die Rigibahnen, das touristische Angebot auf unserem Hausberg massiv auszubauen. Zudem erinnern wir an die massive Bautätigkeit, vor allem mit schweren Lastwagen an der Grepperstrasse und in den Seegemeinden. Diesen Mehrverkehr verkraften die Grepperstrasse und ihre Anwohner nicht, und die Lage ist heute bereits äusserst prekär!

Fünfzig Jahre Planung sind genug, nun ist es an der Zeit, das gut ausgereifte, tragbare und auch finanzierbare Projekt zu realisieren!

Yvonne Simon, Küssnacht

Die Belastung der Grepper­strasse und auch der gesamten Umgebung durch den privaten und öffentlichen Verkehr ist in Spitzenzeiten und am Wochenende enorm und kaum mehr zu ertragen. Der Strassenlärm und die Abgase, vor allem Stickoxide, beeinträchtigen heute schon die Gesundheit der Anwohner. Die Südumfahrung II ist keineswegs nur für die Anwohner der Grepperstrasse und Umgebung eine Entlastung, sondern für ganz Küssnacht und für die angrenzenden Gemeinden ein grosser Nutzen. Mit dem Bau der Südumfahrung zweiter Abschnitt, von der Räbmatt ins Breitfeld, halbiert sich das Verkehrsaufkommen schlagartig. Als Mitbürgerinnen und Mitbürger des Bezirks Küssnacht mit Küssnacht, Immensee und Merlischachen teilen wir die Sorgen solidarisch.

Christine Eisenhut, Küssnacht


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