Gemeinden präsentieren ihre Jahresrechnungen

FINANZEN ⋅ In Schlierbach konnten Schulden in der Höhe von 300000 Franken abgebaut werden. Derweil profitiert Eschenbach von einem Nach- und Strafsteuerfall, welcher der Gemeinde 500000 Franken in die Kasse spült.
16. April 2018, 00:00

Eschenbach

Plus dank Nachsteuerfall

Damit hat die Gemeinde Eschenbach nicht gerechnet: Statt eines ausgeglichenen Ergebnisses schliesst die Jahresrechnung 2017 mit einem Ertragsüberschuss von 938000 Franken ab. Alleine ein einziger Nach- und Strafsteuerfall bescherte der Gemeindekasse über 500000 Franken. Auf der Ausgabenseite haben Minderausgaben bei der Bildung zum guten Ergebnis beigetragen. Das Ausgabenbudget beträgt knapp 30 Millionen Franken. Die Gemeindeversammlung findet am 3. Mai statt. Dann informiert der Gemeinderat auch über die Realisierung des Wärmeverbundes.

Hergiswil b.W.

Höherer Mehrertrag

Die Rechnung 2017 der Gemeinde Hergiswil schliesst bei einem Gesamtaufwand von 15,4 Millionen Franken mit einem Mehrertrag von rund 621300 ab; budgetiert war ein Plus von knapp 195300 Franken. Der Gemeinderat von Hergiswil bei Willisau begründet das bessere Ergebnis mit höheren Steuereinnahmen, tieferen Kosten bei der sozialen Wohlfahrt und weniger Ausgaben bei der gesetzlichen Fürsorge. Die nächste Gemeindeversammlung findet am 8. Mai statt.

Nottwil

Plus dank Steuererträgen

Unerwartet hoher Ertragsüberschuss für die Gemeinde Nottwil: Bei einem Gesamtaufwand von rund 18,5 Millionen Franken weist die Gemeinde einen Ertragsüberschuss von 624000 Franken auf. Budgetiert war ein Minus von 55000 Franken. Hauptgründe für das Ergebnis sind laut dem Gemeinderat von Nottwil deutlich höhere Steuereinnahmen und tiefere Kosten im Bildungsbereich.

Pfaffnau

Guter Abschluss

Die Rechnung 2017 von Pfaffnau weist einen Ertragsüberschuss von 96400 Franken aus. Im Voranschlag wurde mit einem Aufwandüberschuss von knapp 500000 Franken bei einem Gesamtaufwand von gut 18 Millionen Franken gerechnet. Im Ertrag ist ein nicht budgetierter Buchgewinn von 150000 Franken aus dem Verkauf von Baulandreserven enthalten. Da der Steuerfuss letztes Jahr auf 1.95 Einheiten gesenkt wurde, fiel der Steuerertrag tiefer aus. Dafür gab es mehr Nachsteuererträge.

Schlierbach

Schulden abgebaut

Bei einem Aufwand von 3,7 Millionen Franken schliesst Schlierbach mit einem Ertragsüberschuss von 18000 Franken ab – budgetiert war ein Plus von 2000 Franken. In vielen Bereichen konnten die Ausgaben gesenkt werden. Die Gemeinde konnte im vergangenen Jahr ihre Schulden zudem um 300000 Franken reduzieren. Mit der Umsetzung der Immobilienstrategie hat sich die Gemeinde bewusst stark verschuldet. Der Schuldenberg könne nun wie vorgesehen mit hoher Priorität abgebaut werden.

Schwarzenberg

Positiver Abschluss

Statt eines Minus von knapp 69000 Franken schliesst die Rechnung 2017 mit einem Plus von knapp 304000 Franken ab. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 8,6 Millionen Franken. Die Rechnung konnte laut dem Gemeinderat vor allem dank höherer Steuereinnahmen, einer geringeren Belastung in der gesetzlichen Fürsorge und einer zurückhaltenden Ausgabenpolitik besser abgeschlossen werden. Die Investitionen fielen höher aus als budgetiert. Die Gemeindeversammlung findet am 16. Mai statt. (red)


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