In Hochschulen und Kirchen wird länger gearbeitet

20. Mai 2017, 00:00

Hochschulen In den sauren Apfel beissen, sprich sparen beim Personal: Das müssen dafür andere kantonsnahe Institutionen, allen voran in der Bildung. So etwa die Universität Luzern: «Die Universität Luzern setzt alle Massnahmen um», sagt der Kommunikationsbeauftragte Lukas Portmann auf Anfrage gegenüber unserer Zeitung. Insbesondere werde die Soll-Arbeitszeit auf 43,25 Stunden erhöht. «Ebenso setzen wir die Streichung der Feiertage und die Erhöhung des Ferienanspruchs gemäss den Vorgaben des Kantons um.» Änderungen in der Personalverordnung seien deshalb an der Universität keine nötig. Ähnlich tönt es bei der Hochschule Luzern: Sie muss ihren Lehrern pro Jahr 42 zusätzliche Stunden aufbrummen. Für die übrigen Mitarbeiter gilt die bekannte Erhöhung um 1,25 Stunden pro Woche. Zudem werden drei Feiertage gestrichen.

Bereits gestern wurde bekannt, das auch die Angestellten der römisch-katholischen Landeskirche länger arbeiten müssen. «Die Übernahme der Massnahmen ist auch ein Zeichen der Solidarität gegenüber den Kantonsangestellten», so Synodalverwalter Edi Wigger. (uus)


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