Jagdreviergrenzen sind angepasst

20. Mai 2017, 00:00

Region Der Regierungsrat hat die Jagdreviere und die Jagdpachteinnahmen für den Zeitraum 2019 bis 2026 festgelegt. Die Grenzen wurden überprüft und punktuell angepasst, wie die Regierung mitteilt. Neu gibt es im Kanton 178 Jagdreviere (bisher 212). Die Pachtzinsen bleiben dagegen unverändert. Ziel der Überprüfung durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) war es, die Jagdreviere beziehungsweise die Jäger auf die erwartete Entwicklung in den nächsten Jahren vorzubereiten. Grundsätzlich habe das BVU «sehr zurückhaltende Änderungen» vorgeschlagen, heisst es. Die Anhörung zu den Vorschlägen hat von Februar bis April 2016 stattgefunden. Mit den Gemeinden und Jagdgesellschaften, die mit dem Vorschlag nicht einverstanden waren, wurden Gespräche geführt. In der Mehrheit der Fälle konnte eine ­Einigung erzielt werden. Bei strittigen Grenzabschnitten wurde auf eine Anpassung verzichtet und der bisherige Verlauf der Jagdgrenze übernommen. Jagdreviere, die kleiner als 200 Hektaren waren, wurden konsequent mit einem Nachbarrevier vereint. Die neue durchschnittliche Jagdreviergrösse beträgt 792 Hektaren (bisher 662). Für die Festlegung des Pachtzinses wurde das gleiche Bewertungssystem angewendet wie bisher. (red)


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