SP

Jetzt reicht’s!

17. Juni 2017, 00:00

Kein Vergleichskanton erbringt seine Leistungen so effizient wie der Kanton Luzern. Das ergab eine externe Unter­suchung. Wo liegt also das Problem? Drei Beispiele:

Ein Millionär, der nichts arbeitet, bezahlt in Luzern weniger Steuern als ein Bauarbeiter, der 35000 Franken Einkommen versteuert.

Einkommen von Grossaktionären wird privilegiert besteuert. Sie bezahlen nur 60 Prozent von dem, was Kleinaktionäre oder Leute mit Lohnausweis bezahlen.

Der Mittelstand bezahlt überdurchschnittlich viel Steuern, für Leute mit einer halben Million Einkommen ist Luzern der viertgünstigste Kanton.

Das sind drei Beispiele, die zeigen: Von der Finanzstrategie profitieren wenige, während die Mehrheit dafür bezahlt. Und zwar nicht nur via Steuern. Steigende Gebühren und sinkende Prämienverbilligungen treffen eine Familie mit schulpflichtigen Kindern und nicht die pensionierte Millionärin.

Wenn jetzt CVP und FDP behaupten, es gäbe keinen anderen Weg, als das Geld via Leistungsabbau bei Familien und Normalverdienenden zu holen, dann ist das schlicht falsch. Stattdessen demontieren SVP, FDP und CVP sogar das Gewaltmonopol des Staates. Die unterbesetzte Polizei soll noch stärker abgebaut werden. Eine regelrechte Einladung für Einbrecher und andere Kriminelle. Die zerstörerische Finanzpolitik muss gestoppt werden. Wenn Sie diesen Wechsel unterstützen, un­terschreiben Sie die Petition auf www.unsreichts.ch.


Leserkommentare

Anzeige: