Privater Bau in den Widmen

MURI ⋅
13. Januar 2018, 00:00

Muri Im vergangenen November lehnte die Bevölkerung das vom Gemeinderat vorgeschlagene Projekt für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes an der Seetalstrasse ab. Das Projekt war gemeinsam mit der Beeler Immobilien AG geplant worden und erstreckte sich über die Parzellen beider Beteiligter. Es war vom Souverän bezüglich Ortsbildschutz als problematisch eingestuft worden. Gefordert wurde ein Architekturwettbewerb, was den Baubeginn um fünf Jahre verzögern wird.

Wie die «Aargauer Zeitung» gestern berichtete, hat nun die Beeler AG ein Baugesuch eingereicht für den Neubau eines Büro- und Wohnhauses an derselben Stelle. Sollte es in dieser Form realisiert werden, «dann werden für uns die Platzverhältnisse für ein ganzes Verwaltungsgebäude zu eng», wurde Gemeindepräsident Hans-Peter Budmiger in der AZ zitiert. Ziel sei es, dafür zu sorgen, dass für die Zukunft der gemeindeeigenen Parzelle nichts verbaut werde und dass eine gemeinsame Tiefgaragennutzung sowie die Erschliessung gewährleistet blieben. Bis das neue Projekt vorliegt, muss für die Abteilungen Finanzen, Steuern und Soziale Dienste sowie die Regionalpolizei eine Übergangslösung gefunden werden. (cb)


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