Reiden winkt das Budget durch

05. Dezember 2017, 00:00

Voranschlag 168 Stimmbürger haben gestern Abend an der Gemeindeversammlung das Budget 2018 grossmehrheitlich gutgeheissen. Dieses weist bei einem Aufwand von 35,4 Millionen Franken ein Minus von 305000 Franken aus. Der Steuerfuss bleibt bei 2,3 Einheiten. Finanzvorsteher Bruno Aecherli sprach von «keinen rosigen Zahlen».

So zeigt der Blick auf den Finanzplan 2019 bis 2021 ein eher düsteres Bild. Dieser prognostiziert für Reiden für diese Zeitspanne Defizite von einer halben Million bis 850000 Franken. Zudem kommen von 2018 bis 2024 Nettoinvestitionen über 19,7 Millionen auf die Gemeinde zu, was zu einer weiteren Verschuldung führen wird.

«Ich sehe trotzdem kein Licht am Ende des Tunnels»

Eine Gesundung daure eine Generation, prognostizierte Bruno Aecherli. Obwohl das Finanzleitbild 2015 bis 2020 teilweise greife, «sehe ich trotzdem kein Licht am Ende des Tunnels», monierte der Finanzvorsteher. Als «höchst anspruchsvoll» beurteilte er die Bewältigung des Wachstums. Und er brauchte auch markige Worte: «Ohne eine minutiöse Planung haben wir keinen Plan. Die Gemeinde tut gut daran, dass sie die Finanzen in den Griff bekommt.»

Die Informationen zur überschuldeten Badi und zum Schulhausneubau waren bis Redaktionsschluss noch im Gange. (ep)


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