Bücher aus der Region

In Luzern wimmelts von spannenden Dingen

28. November 2016, 00:00

Wimmelbücher sind ein beliebtes Bilderbuchgenre, entsprechend wimmelt es von ihnen auf dem Buchmarkt. Doch nun gibt es auch eines über Luzern. Entstanden ist es mit Unterstützung der EWL (Energie Wasser Luzern), gezeichnet hat es der Luzerner Künstler Amadeus Waltenspühl. Wie immer in Wimmelbüchern gibt es viel zu entdecken. In diesem Fall nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Letzteren wird nicht zuletzt die eigenwillige Farbgebung gefallen, mit pro Doppelseite eigenen Grundfarben.

Inhaltlich geht es um klassische Luzerner Themen wie die Fasnacht (hier mit Blick auf den Reusssteg, die Rathaustreppe und die Museggtürme). Oder ums Flanieren in den Shoppingmeilen. Besonders gelungen ist eine nächtliche Ansicht auf Reussbrücke, Kapellbrücke, Jesuitenkirche und Gütsch. Auch Bahnhof und KKL fehlen nicht, wobei das Schiff im Vordergrund «Schnuller» heisst. Kleine Sticheleien sind ja erlaubt. Spass macht die «Taubenperspektive» auf Gletschergarten, Bourbaki und Löwendenkmal. Apropos Löwen: Auf jeder Doppelseite gilt es, fünf von ihnen zu suchen. (are)

Amadeus Waltenspühl: Das Luzern Wimmelbuch. Vatter&Vatter, 16 Seiten, ca. Fr. 27.–.

Wie man sein Krafttier entdecken kann

Die Luzerner Naturheilkundlerin Patricia Rüesch befasst sich seit vielen Jahren auch mit der Wirkung von Krafttieren. Diese sind innere Bilder und gemäss Definition autonome geistige Wesen, die beraten und heilen können. In ihrem Bilderbuch richtet sich Rüesch besonders auch an Kinder. Sie erzählt darin, wie Lisa und ihr Hund Freezy vor vielen Dingen Angst haben. Als sie sich auf einer Wanderung verirren, treffen sie einen Zwerg. Dieser zeigt ihnen, wie sie ihre eigenen Krafttiere und deren stärkende Wirkung entdecken können. (are)

Patricia Rüesch: Lisa entdeckt ihr Krafttier. Rex Verlag Luzern, ca. Fr. 25.–.

Zwei Steinböcke und der Trick gegen die Angst

Gian und Giachen, die beiden Steinböcke, kennt man ja aus der TV-Werbung. Nun erleben sie auch ihr Bilderbuchdebüt. Die beiden kriegen leicht Angst und wundern sich, dass der Schneehase Vincenz sich vor nichts zu fürchten scheint. Also versuchen sie, ihn zu erschrecken, was mehrmals gründlich nach hinten los geht. Immerhin verrät ihnen Vincenz dann seinen Trick: Wenn man etwas Schönes denkt, hat es im Kopf keinen Platz für Angst. Vielleicht als Erkenntnis nicht superoriginell, witzig ist das Bilderbuch aber allemal. (are)

J. v. Matt/Amélie Jackowski: Gian und Giachen und der furchtlose Schneehase Vincenz. Nord Süd, ca. Fr. 26.–.


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