Erben und Vererben von Immobilien: Optionen und Fallstricke

14. Oktober 2016, 00:00

Am Abend des 10. Oktober lud die Treuhand- und Revisionsgesellschaft Mattig-Suter und Partner in das Monséjour Zentrum am See in Küssnacht zum jährlichen «Hochfor mattig»-Anlass. Die insgesamt 168 Teilnehmenden liessen sich vom Mattig-Team umfassend über das Thema «Erben und Vererben von Immobilien» informieren.

In Erbschaften stecken bisweilen erhebliche materielle Werte. Die zweckmässige erbrechtliche Regelung kann deren Schicksal nachhaltig positiv beeinflussen. Ebenso wichtig sind die damit zusammenhängenden emotionalen Aspekte. Trotz Emotion muss jedoch Sachlichkeit im Vordergrund stehen. Die einleitende Fragestellung lautete: «Wann widmen Sie sich dem Thema ‹Erben und Vererben›?» Die einfache und klare Antwort lautet: «Je nach Lebenssituation ist eine frühzeitige Regelung der Vermögensnachfolge dringend zu empfehlen.»

Ein/e Unternehmer/in, ein/e Hauseigentümer/in, ein Vater oder eine Mutter sollte über die Grundzüge des Erbrechts im Bilde sein und entsprechende Empfehlungen beurteilen können. Das ist nicht immer einfach und bietet insbesondere bei Vorhandensein von Immobilien Schwierigkeiten. Am Event gingen die verschiedenen Referenten auf spezifische Immobilien-Fragestellungen im Rahmen von Erben und Vererben ein. Eines von drei Fachreferaten widmete sich den Grundsätzen des Erbrechts. Wer gestorben ist, kann nicht mehr entscheiden, was mit seinem Vermögen geschehen soll. Falls keine Vorkehrungen für den Todesfall getroffen wurden, schützt das Erbrecht direkte Nachkommen, den/die Ehepartner/in, und wenn keine Kinder da sind, die Eltern mit der Norm der gesetzlichen Erbfolge und mit Pflichtteilen.

Das Thema «Erbschafts- und Schenkungsbesteuerung» ist in vielen Kantonen nicht mehr von hoher Aktualität, da die Besteuerung der direkten Nachkommen in den letzten Jahrzehnten abgeschafft worden ist. Hervorzuheben ist nach wie vor, dass derzeitig der Kanton Schwyz als einziger Kanton weder Erbschafts- noch Schenkungssteuern kennt.

Die Diskussion unter der Leitung von Claudia Mattig ging mit Optionen und Fallstricken auf konkrete Fälle ein, und die Diskussion unter den Fachexperten brachte rasch zutage, dass Erben und Vererben kein alltägliches Thema für die breite Bevölkerung darstellt. Das Echo der Teilnehmer war dementsprechend positiv.

Nach den Referaten lud die Treuhand- und Revisionsgesellschaft Mattig-Suter und Partner die Teilnehmenden zum Apéro ein. Neben der Netzwerkpflege konnten die Teilnehmer auch ihre persönlichen Anliegen kompetent diskutieren. (pd.)


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