Mobile Kanäle werden wichtiger

15. März 2017, 00:00

Digital Obwohl Mitarbeitermagazine wichtig bleiben, haben einige Grossfirmen ihre gedruckten Kommunikationsorgane eingestellt. Unter ihnen Swiss Re, Swiss Life, Credit Suisse, Kuoni, Swisscom, Raiffeisen, Axa Winterthur oder die SRG. Anstelle eines Hefts wird oft auf Intranet, Newsletter oder Apps gesetzt.

Das SBB-Mitarbeitermagazin «Un- terwegs» erscheint seit Anfang 2017 nur noch elektronisch. «Einerseits erlaubt dies aktuellere, multimediale Inhalte. Das digitale ‹Unterwegs› bietet zudem Dialogmöglichkeiten unter den Mitarbeitenden», sagt eine SBB-Sprecherin: «Unsere Mitarbeitenden sind mit mobilen Geräten ausgerüstet, somit können sie einfach auf die Inhalte zugreifen.» Selbst Verfechter des gedruckten Mitarbeitermagazins betonen die zunehmende Wichtigkeit des Onlinekanals. So etwa die Migros Luzern, die nach wie vor auf ein gedrucktes Mitarbeitermagazin setzt (siehe Haupttext). «Ein grosses Thema sind mobile Kanäle wie eine App, über die Mitarbeitende die neusten internen News ihres Arbeitgebers erhalten», sagt der Sprecher der Migros Luzern. Erst kürzlich hat der Migros-Genossenschafts-Bund für die gruppenweite interne Kommunikation eine solche App ­lanciert. Bei den CKW macht man sich ähnliche Gedanken: «Die digitale Transformation bietet gerade auch für die interne Kommunikation spannende neue Möglichkeiten weg von der Einweg-Kommunikation hin zu Interaktion», so CKW-Sprecher Marcel Schmid. (mim)


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