Gewinneinbruch im ersten Halbjahr

22. Juni 2017, 00:00

Zahlen Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) haben auch im ersten Halbjahr 2016/17 unter den tiefen Energiemarktpreisen gelitten. Unter dem Strich brach der Gewinn um 23 Prozent auf 58,6 Millionen Franken ein. Das Betriebsergebnis (Ebit) sank derweil um 25,2 Prozent auf 65,5 Millionen Franken. Dass das Ergebnis nicht noch stärker zurückging, liegt unter anderem auch an der nachträglichen Entschädigung von 13,5 Millionen Franken für den Verkauf des Übertragungsnetzes an die nationale Netzgesellschaft Swissgrid im Jahr 2013. Dadurch verbesserte sich das Ergebnis im Bereich Netze von 44,1 auf 57 Millionen Franken. Die Gesamtleistung (Umsatz) im Bereich Netze erhöhte sich im Jahresvergleich von 194,7 Millionen auf 214 Millionen Franken.

Im Bereich Energie sank der Gewinn um nahezu 90 Prozent von 39,1 Millionen auf 4,3 Millionen Franken. Grund dafür sind die tiefen Marktpreise und der ausserplanmässige Stillstand des Kernkraftwerks Leibstadt. Die Gesamtleistung im Bereich Energie betrug 179,2 Millionen Franken, ein Rückgang um 6,6 Prozent verglichen mit dem Vorjahr.

Den Umsatz im Bereich Gebäudetechnik von rund 70 Millionen Franken konnten die CKW halten. Der hohe Preisdruck in diesem Dienstleistungssektor führte aber dazu, dass die Gesamtleistung der Vorjahresperiode nicht übertroffen werden konnte und das Betriebsergebnis mit 4,3 Millionen Franken leicht unter der Vorjahresperiode lag. (mim)


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