Schulhaus wird saniert und erweitert

25. November 2016, 00:00

Spitz 4,7 Millionen Franken investiert die Gemeinde Horw ins Schulhaus Spitz. Der entsprechende Kredit wurde gestern vom Einwohnerrat einstimmig genehmigt. Dass das 44-jährige Gebäude saniert und erweitert werden muss, war unbestritten.

Mit dem Projekt werden im Schulhaus neun zusätzliche Gruppenräume, ein separater Maschinenraum für den Werkunterricht und ein Vorbereitungsraum für die Integrative Förderung geschaffen. Zudem wird ein Neubau für die schulergänzende Betreuung erstellt. Der heutige Mittagstisch im Pavillon Steinmattli bietet nur Platz für 14 Kinder. Durch die Erweiterung sollen künftig 38 Betreuungsplätze geschaffen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Teile des Gebäudes von Privaten genutzt werden können, wie Gemeindepräsident Ruedi Burkard im Rat versicherte.

Der Zeitplan für die Umsetzung ist sportlich, wie gestern auch im Einwohnerrat erwähnt wurde. Die Baubewilligung soll bereits bis Ende Januar vorliegen. Die Sanierung erfolgt dann in vier Etappen unter Betrieb. Die erste Bauetappe ist für die Fasnachtsferien geplant. Dann soll die Asbestentsorgung in den Nasszellen erfolgen. Die letzte Bauetappe ist für Oktober 2017 geplant. Beim Neubau für die Tagesstrukturen handelt es sich um einen Elementbau. Dieser wird unabhängig vom Schulbetrieb erstellt.

Diskutiert wurde im Einwohnerrat vor allem, dass der Gemeinderat die Projektleitung extern vergeben will, was Kosten von rund 150000 Franken verursacht. Die SVP regte an, Sanierung und Erweiterung um ein bis zwei Jahre zu verschieben. Laut Gemeindepräsident Ruedi Burkard würden allerdings auch Mehrkosten entstehen, wenn nun ein laufendes Projekt gestoppt wird. Er versicherte, man werde alles versuchen, damit die Mehrkosten für die Projektleitung mit dem nun bewilligten Kredit gedeckt werden können. (cgl)


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