Bypass: Gang vor Gericht als Option

04. Dezember 2017, 00:00

Kriens Im Rahmen des Grossprojekts Bypass soll die Autobahn in Kriens auf einer Länge von 240 Metern eingehaust werden. Diese Pläne hat das Bundesamt für Strassen Ende September bekanntgegeben (wir berichteten).

Dem Krienser Komitee «Bypass, so nicht!», dem alle Ortsparteien angehören, ist das nicht genug. Es fordert, dass die Autobahn bis in den Bereich der Arsenalstrasse eingehaust wird, und hat dazu nun je eine Dringliche Interpellation und Motion eingereicht. Unter anderem fordern die Krienser Parteien «konkrete Schritte» gegenüber dem Bund. «Auch das Einschlagen des Rechtsweges und die Anrufung der Gerichte sind ins Auge zu fassen», heisst es in der Motion. Zudem soll gemeinsam mit dem Kanton Luzern ein Verkehrskonzept für Kriens, das den Zusatzverkehr durch den Bypass berücksichtigt, erstellt werden.

Weiter soll der Gemeinderat nach Verbündeten suchen und konkret den regionalen Entwicklungsträger Luzern Plus sowie den Luzerner Stadtrat für das Krienser Anliegen einer längeren Einhausung gewinnen. (red)


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