Megger Wahrzeichen

12. April 2018, 00:00

Auf der Landzunge Meggenhorn wurde um 1240 erstmals urkundlich eine Burg erwähnt. Ab 1626 wurde diese zum Landsitz ausgebaut. Dieser wechselte schon zu jener Zeit mehrmals den Eigentümer. In seiner heutigen Form existiert das Schloss seit 1868/70, erbaut vom Elsässer Textilunternehmer Edouard Hofer-Gros­jean. Er liess sich dabei von den Schlössern der Loire inspirieren. Bereits 16 Jahre später verkaufte er das Ensemble an Comtesse Amélie Celeste Marie Heine-Kohn und ihren Gatten Armand Heine. Sie ergänzten das Schloss um die neugotische Kapelle.

1920 erwarb der Zürcher Textilunternehmer Jakob-Heinrich Frey-Baumann das Anwesen. Seine Töchter erbten es 1960. Die Räume im Schlossmuseum zeigen heute noch, wie die letzte Besitzerfamilie darin gelebt hat. Das Mobiliar ist original und die Tapeten stammten selbstverständlich aus einer Textilfabrik, die Frey gehört hatte. Seit 1974 ist die Gemeinde die Besitzerin und betitelte es auf ihrer Website als «Wahrzeichen von Meggen». (hor)


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