Adventskalender

Poesie im Puppenhausmuseum

07. Dezember 2017, 00:00

Stadt Luzern Wer das Puppenhausmuseum an der Kreuzbuch­strasse 1 in Luzern betritt, traut seinen Augen nicht und kommt kaum aus dem Staunen. Hinter Glasvitrinen und auf Regalen werden dort über hundert Puppenstuben präsentiert, liebevoll und der Zeit entsprechend sind sie detailgetreu eingerichtet. Sie sind Zeitzeugen aus den Jahren zwischen 1840 und 1940. Das Museum ist das Werk von Benno Allemann, der es zusammen mit seiner Frau Rita seit 2009 führt. Angefangen habe die Sammelleidenschaft vor gut 20 Jahren mit dem Restaurieren von Möbeln. Die Objekte seien immer kleiner geworden, bis sie das Puppenhausformat hatten, erzählt Allemann lachend. Dann habe er ­angefangen für die Tapeten alte Bücher zu sammeln und auch Figuren und Einrichtungsgegenstände für Küche, Stube und Schlafzimmer zu kaufen. Jahr für Jahr kam immer mehr zusammen, es entstanden «kleine Welten» und ganze Kleinstadtidyllen. Speziell für die Adventszeit hat Allemann jede Stube und alle Plätze mit einem geschmückten Christbaum versehen. Zu sehen sind nebst den klassischen Krippen mit Holzfiguren aus Werkstätten in Sarnen und Brienz auch Papierkrippen aus dem 19. Jahrhundert, die sogenannten Klapp- oder Faulenzerkrippen. Das Museum ist samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. (sam)


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