Rickli verteidigt sich

15. März 2017, 00:00

Es war der emotionalste Moment in einer gesitteten Debatte. Immer wieder wird SVP-Nationalrätin Natalie Rickli angefeindet, weil sie bei Goldbach Media ausländischen Fernsehsendern Schweizer Werbefenster verkauft. Der Vorwurf: Rickli gehe nur deshalb so hart gegen die SRG vor, weil ihr Arbeitgeber von einer schwachen SRG profitiere. Gestern versuchte sie den Befreiungsschlag, indem sie eine staatspolitische Frage daraus machte. «Die Forderung, dass sich jemand zu einem Gebiet nicht mehr äussern darf, in dem er beruflich tätig ist, ist nicht nur absurd, sondern setzt unser Milizsystem aufs Spiel», sagte sie. (rob)


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