Kampf den Mindestlöhnen

16. Mai 2017, 00:00

Arbeitsmarkt Die Denkfabrik Avenir Suisse stellt die Flankierenden Massnahmen in Frage. ­ Im Interesse eines «liberalen Arbeitsmarktes» seien die Massnahmen zu reformierend und abzubauen. Die Massnahmen wurden 2004 als Begleitmassnahme zur Personenfreizügigkeit eingeführt. Doch die Angst vor Lohndruck aus dem Ausland habe sich als «weitgehend unbegründet» erwiesen, hält Avenir Suisse fest. Die Denkfabrik empfiehlt nun, die erleichterte Allgemeinverbindlichkeit von Gesamtarbeitsverträgen zu streichen. Diese habe zu einer steigenden Zahl von Mindestlöhnen geführt. Von einer Abschaffung würden gemäss ­Avenir Suisse Neu- und Wiedereinsteiger in den Arbeitsmarkt profitieren, da neue Jobs geschaffen würden. (sda)


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