Schweizerin im Sudan entführt

09. Oktober 2017, 00:00

Darfur Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat gestern Abend Berichte bestätigt, wonach im Sudan eine Schweizerin entführt wurde: Man habe Kenntnis von dem Fall in dem von internen Konflikten erschütterten Land. «Unsere Vertretung vor Ort ist mit den lokalen Behörden in Kontakt. Abklärungen sind im Gang», sagte EDA-Sprecher George Farago auf Anfrage. Die Schweiz verlange die sofortige und bedingungslose Freilassung, betonte das EDA.

Laut Informationen der Nachrichtenagentur SDA handelt es sich bei der entführten Frau um eine langjährige Mitarbeiterin in der humanitären Hilfe. Die Entführung der Schweizerin geschah in der westsudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur. Dort tobt ein Konflikt zwischen der sudanesischen Armee, mit ihr verbündeten Milizen und Rebellen. Dabei wurden nach UNO-Angaben seit 2003 schon mehr als 300000 Menschen getötet. (sda)


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