Studenten kosten die Kantone mehr

11. Juli 2017, 00:00

Bildung Die Interkantonale Universitätsvereinbarung wird einer Revision unterzogen. Kernpunkt ist ein neues System für die Berechnung der Tarife, die ein Kanton für seine Studierenden an ausserkantonalen Universitäten bezahlen muss. Im Gegensatz zur geltenden Regelung werden die Tarife nicht mehr in der Vereinbarung festgeschrieben, sondern nur noch das System für deren Berechnung. Die neuen Tarife können deshalb laut der schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) erst beim Inkrafttreten berechnet werden. Der Wechsel auf die neue Vereinbarung werde zu Kostenveränderungen führen. Gemäss Berechnungen der EDK – Basis der Berechnung bilden die Zahlen von 2014/15 – müssen die Kantone nach dem neuen System 579 Millionen statt 563 Millionen Franken übernehmen. Dies entspricht einem Anstieg von 16 Millionen Franken oder 2,9 Prozent. Für die einzelnen Kantone sind die finanziellen Auswirkungen unterschiedlich. (sda)


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