Verleger sind gegen «No Billag»

14. November 2017, 00:00

Medien Der Westschweizer Verlegerverband Médias Suisses ­sichert der SRG im Kampf ge­gen die No-Billag-Initiative seine Unterstützung zu – jedoch mit Vorbehalten. Die privaten Medien in der Romandie fordern den Verzicht zielgerichteter Werbung und den Austritt aus der Werbeallianz Admeira. Der Verband Schweizer Medien (VSM), das Deutschschweizer Pendant von Médias Suisses, verweist auf Anfrage auf sein medienpolitisches Manifest. Gemäss diesem unterstützt der VSM die Gebührenfinanzierung der SRG. Diese soll sich aber auf Radio und Fernsehen mit nationaler Klammerfunktion konzentrieren und nicht die Privaten konkurrenzieren. Laut dem Manifest sollte die SRG längerfristig ganz ohne Werbung und Sponsoring auskommen und die Kommerzialisierung ihres An­gebots reduzieren. (sda)


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