Viele Bewerber

12. Januar 2018, 00:00

Die Gefahr, in einen Fettnapf zu treten, ist gross. Dennoch wollen rund 50 Kandidaten neuer Direktor des Nachrichtendienstes werden. In der Stellenausschreibung war eine Person mit Hochschulabschluss gefragt, die mehr­jährige strategische Führungs­erfahrung und eine hohe politische Sensibilität mitbringt. Laut der Westschweizer Zeitung «Le Temps» sind fast nur Kandidaten aus der Romandie im Rennen, darunter Pascal Lüthi, Kommandant der Neuenburger Kantonspolizei, und Divisionär Jean-Philippe Gaudin, Verteidigungsattaché in Paris und Ex-Chef des militärischen Nachrichtendienstes. Verteidigungsminister Guy Parmelin hat eine Findungskommission eingesetzt, der unter anderem der Zürcher SP-Regierungsrat Mario Fehr und frühere Bundesparlamentarier angehören. Der SVP-Bundesrat will sich damit offenkundig politisch absichern. (tga)


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