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Gericht verurteilt Jean-Marie Le Pen

DISKRIMINIERUNG ISRAEL SÜDKOREA SÜDAFRIKA ⋅
28. Februar 2017, 00:00

Diskriminierung Der rechtsextreme französische Politiker Jean-Marie Le Pen ist erneut wegen einer Roma-feindlichen Äusserung verurteilt worden. Ein Berufungsgericht verhängte gestern wegen Anstiftung zu Hass und Diskriminierung 5000 Euro Geldstrafe gegen Le Pen. Ausserdem wurde der Gründer des Front National (FN) zur Zahlung von 3000 Euro Schadenersatz an Anti-Rassismus-Organisationen verurteilt. (sda)

Luftwaffe bombardiert Gazastreifen

Israel Nach einem Raketenangriff militanter Palästinenser hat Israels Luftwaffe gestern Ziele im Gazastreifen beschossen. Vier Menschen seien dabei verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. In der Nacht auf gestern war aus dem Gazastreifen eine Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Dabei wurde niemand verletzt. (sda)

Neue Runde im Korruptionsskandal

Südkorea Der Korruptionsskandal um eine enge Vertraute der vorläufig entmachteten südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye sorgt weiter für politischen Sprengstoff. Ministerpräsident Hwang Kyo Ahn weigerte sich gestern, einer Verlängerung des Mandats des ermittelnden Sonderstaatsanwalts zuzustimmen. Oppositionsparteien warfen Hwang Parteilichkeit zu Gunsten der Staatschefin vor und drohten damit, auch ihn per Parlamentsbeschluss seiner Amtspflichten zu entheben. (sda)

Wilderer töteten über 1000 Nashörner

Südafrika Wilderer haben in Südafrika vergangenes Jahr über 1000 Nashörner getötet. Die Zahl der illegal erlegten Tiere ist im Vergleich zum Vorjahr von 1175 auf 1054 um etwa 10 Prozent gesunken. Der Rückgang ist der Regierung zufolge auf eine bessere Bekämpfung der Wilderei im bei Touristen beliebten Krüger-Nationalpark zurückzuführen. (sda)


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