Annen setzt Rekordmarke

TRIATHLON ⋅ Jolanda Annen gewinnt das erste Rennen der Triathlon Pro League. Damit knüpft sie nahtlos an ihre früheren Erfolge an.
11. April 2017, 00:00

Der internationale Wallisellen-Triathlon war so stark besetzt wie noch nie. Trotzdem startete die Urnerin Jolanda Annen (Bild) als Favoritin ins Rennen. Beim Schwimmen (12 Längen zu je 50 m) lag Annen nach der Hälfte hinter der deutschen Juniorin Selina Klamt auf Rang 2. Mazzetti, Knapp und Kurikova folgten nur wenige Meter zurück. Auf der zweiten Hälfte steigerte Annen die Pace, was zur Spaltung der Spitzengruppe führte. Annen stieg nach 8:30 Minuten als Erste auf das Rad, dicht gefolgt von Petra Kurikova, Anja Knapp, Annamaria Mazzetti und der Schweizerin Lisa Berger. Sara Baumann, die zweite Urnerin im Feld, verpasste den Anschluss an die Fünferspitze um 20 Sekunden und fand im siebenköpfigen Verfolgerfeld Unterschlupf.

Die Spitze mit allen Favoritinnen schlug von Beginn eine hohe Pace an und vergrösserte den Vorsprung auf die Verfolgerinnen kontinuierlich. Mit einer starken taktischen Leistung und einem perfekten Wechsel in die Laufschuhe startete Annen als Erste auf die abschliessenden beiden Laufrunden, dicht gefolgt von Anja Knapp. Mazzetti, Kurikova und Berger verloren beim Wechsel bereits entscheidende Meter.

Rekordzeit beim vierten Sieg in Wallisellen

«Es war mein Ziel, meinen Konkurrentinnen bereits auf den ersten 100 Metern den Tarif durchzugeben», liess sich Annen im Ziel verlauten. Das gelang perfekt. Bei der ersten Zielpassage erschien Annen 14 Sekunden vor dem Trio Mazzetti, Knapp und Kurikova. «Auf der zweiten Runde konnte ich die tolle Atmosphäre in vollen Zügen geniessen.» Der vierte Sieg für Jolanda Annen bei der achten Auflage in Wallisellen war Tatsache. Und das erst noch in Rekordzeit von 47:23, rund 50 Sekunden schneller als Ironman-Königin Daniela Ryf im Jahre 2014.

Den Ehrenplatz ersprintete sich die Deutsche Anja Knapp vor der Tschechin Petra Kurikova. Die Italienerin Annamaria Mazzetti musste sich mit Rang 4 zufriedengeben, währenddessen sich Lisa Berger über einen tollen 5. Rang freuen konnte. Sara Baumann beendete das Rennen auf dem guten 13. Rang. (RA.)


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