Chancen auf Titel sind intakt

14. März 2017, 00:00

Curling Am Wochenende, wenn es in Gstaad um den Schweizer-Junioren-Titel und um das nationale Ticket für die WM 2018 in Aberdeen geht, sind starke Nerven und Sprintvermögen gefragt. Lediglich drei Punkte trennen vor Inangriffnahme der beiden letzten Ausscheidungsrunden die vier bestklassierten Mannschaften. Zug-Skip Jan Hess, der bereits die Qualifikation als Sieger abschloss, führt das Quartett vor Glarus, den überraschend starken Berner Oberländern aus Adelboden und Luzern an.

Noch enger präsentiert sich die Situation bei den Juniorinnen. Ein einziger Zähler separiert die vier Playoff-Aspirantinnen. Im letzten Spiel landete Selina Witschonke, die WM-Fünfte von Gangneung, gegen Bern einen wichtigen Sieg, der die Luzernerinnen punktgleich mit Lausanne/Morges und St. Gallen/Bern ins Spitzentrio hisste. (fm)

Gstaad. Schweizer Junioren-Meisterschaften. Finalrunde, 1. Teil. Junioren (alle 5 Spiele): 1. Zug (Jan Hess) 17 Punkte. 2. Glarus (Marco Hösli) 16. 3. Adelboden (Andrin Schnider) 15. 4. Luzern 14. 5. Langenthal (Jan Klossner) 11. 6. Dübendorf (Cyril Gertsch) 8. 7. Lausanne Olympique (Gaétan Mancini) 7. 8. Basel (Christian Heinimann) 6. – Luzern (Skip Lucien Lottenbach, Henwy Lochmann, Yves Stocker, Lead Tom Winkelhauser; Coaches: Felix Eberhard und Ernst Erb): u. Adelboden 6:7, s. Glarus 6:5, s. Dübendorf 6:4, u. Langenthal 6:7, s. Lausanne Olympique 7:6 ZE. – Zug (Skip Jan Hess, Simon Gloor, Simon Hoehn, Lead Reto Schönenberger; Coach: Serge Lusser): u. Glarus 6:9, u. Adelboden 4:6, s. Langenthal 8:3, s. Dübendorf 6:3, s. Basel 4:2.

Juniorinnen (alle 5 Spiele): 1. Lausanne/Morges (Mélissa Tanner) 14 Punkte. 2. Luzern (Selina Witschonke) 14. 3. St. Gallen/Bern (Raphaela Keiser) 14. 4. Bern (Jana Stritt) 13. 5. Wetzikon (Nora Wüest) 10. 6. Interlaken (Lara von Büren) 10. 7. Lausanne/Champéry (Marina Loertscher) 10. 8. Neuchâtel Sports (Marine Gauchat) 9. – Luzern (Skip Selina Witschonke, Elena Mathis, Melina Bezzola, Lead Anna Gut; Coaches: Nicole Dünki und Sandra Witschonke): u. Neuchâtel Sports 6:8 ZE, s. Interlaken 11:3, u. Lausanne/Morges 3:8, s. St. Gallen/Bern 7:6 ZE, s. Bern 7:3.


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