Mädchen stechen Knaben mit 9:1 aus

11. April 2017, 00:00

Nachwuchs «Das Kadertraining ist unser Herzstück», hat sich die Tennisvereinigung Zentralschweiz (TEZ) als Leitsatz auf ihre Fahne geschrieben. «Junioren aus unseren Kantonen zusammenzuführen und ihnen durch optimale Bedingungen – Top-Trainer, Trainings, Sichtungstage, Trainingslager und Wettkampfbetreuung – beste Entfaltungsmöglichkeiten bieten», werden im Nachwuchsförderungskonzept als die hauptsächlichen Aufgaben aufgeführt.

Deren Umsetzung aber scheint je nach Geschlecht nach dem in der EU-Politik häufig verwendeten Muster der unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu erfolgen: Bei den Mädchen gehts flott voran, bei den Knaben harzt es derweil an allen Ecken und Enden.

Ein Blick auf die Top-Ten-Bestenlisten der acht Junioren-Jahrgänge 1999 bis 2006 (11 bis 18 Jahre) bestätigt diese Unterschiede in krasser Weise. Derweil es neun Girls in die zehn Besten geschafft haben, ist Noah Lopez als Siebter des Jahrgangs 2002 einziger TEZ-Junior unter den zehn Besten.

Als Zweite hinter der Ostschweizerin Melody Hefti kann die erstmals in die N4-Klasse promovierte Tina Nadine Smith (16) das beste Ranking aller Innerschweizer Juniorinnen vorweisen. Kristina Milenkovic (Rang 3/2002), Kiara Cvetkovic (4/2003), beide aus Michael Birners Talentschmiede Sursee, belegen die Ehrenplätze. Joëlle Lanz, Sara Radojevic, Esmeralda Brunner (Ränge 8), Michelle Lanz und Tina Moser (Rang 9) sowie Aurora Zurmühle (10) sind die weiteren Innerschweizerinnen, die unter den Top Ten figurieren. (fm)


Login

 
Leserkommentare

Anzeige: