Ein seltener Totalerfolg

LANGLAUF ⋅ Der Zentralschweizer Nachwuchs setzt in Ulrichen beim zweiten Swiss-Cup-Rennen der Saison ein Ausrufezeichen. Allen voran Cyril Fähndrich und Janik Riebli.
05. Dezember 2017, 00:00

Auf der Strecke der Junioren-WM 2018 sorgten Cyril Fähndrich (Horw), Avelino Näpflin (Beckenried-Klewenalp) und Janik Riebli (Schwendi-Langis) im Rennen über 10 Kilometer in der klassischen Technik für ein reines Zentralschweizer Podest. Solche Totalerfolge waren in den letzten Jahren in der Regel dem Bündner Skiverband vorbehalten.

Entsprechend gross war die Freude beim 18-jährigen C-Kader-Athleten Cyril Fähndrich, der den Vorjahressieg wiederholen konnte und am Vortag im Sprint bereits Dritter wurde: «Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Es ist toll, dass wir Zentralschweizer so gut waren. Das spornt an und motiviert noch mehr.» Für den 17-jährigen Nidwaldner Avelino Näpflin bildete der zweite Rang bei den Junioren zugleich den ersten Tagessieg in der U18-Kategorie in seiner Karriere und die Selektion für die Continentalcup-Rennen am kommenden Wochenende in Frankreich.

Dort werden auch Cyril Fähndrich und Janik Riebli an den Start gehen. Riebli, der in Davos lebt und arbeitet, ist mit dem Wettkampfgeschehen im Goms ebenfalls rundum zu frieden. Bereits am Samstag sorgte der Obwaldner für Siegesjubel im Sprint. Auf der anspruchsvollen Strecke fühlte sich der angehende Landwirt sehr wohl und hatte das Renngeschehen jederzeit unter Kontrolle. Janik Riebli blickt zuversichtlich in die Zukunft: «Auf beiden Resultaten lässt sich gut aufbauen.»

Lea Fischer zurück aus Norwegen

Ein Saisonstart nach Mass erlebte auch die Engelbergerin Lea Fischer. Die 19-Jährige, die seit diesem Sommer in Norwegen trainiert und studiert, kehrte am Dienstagabend mit ihrem Freund Janis Lindegger in die Schweiz zurück. Nach der Streckenbesichtigung am Freitag demonstrierte Fischer am Samstag ihre Sprint-Qualitäten. Im Prolog war sie die Schnellste aller Frauen und im Anschluss konnte sie die einzelnen Heats bei den Juniorinnen mit gutem Vorsprung für sich entscheiden. «Die selektive Strecke der Junioren-WM passt mir gut», ist Lea Fischer überzeugt.

Beim sonntäglichen Distanzrennen spürte Lea Fischer dann aber die Beine doch ein wenig. Sie wurde bei den Juniorinnen Vierte. Für die Obwaldnerin ist klar: «Im Klassischen brauche ich noch ein paar Rennen, um richtig in Fahrt zu kommen.» (rb)

Hinweis

Ranglisten unter: www.zssv.ch und www.swiss-ski.ch


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