Lido Luzern bleibt zweitklassig

TENNIS ⋅ Zug und Allmend Luzern schliessen die NLB auf den Rängen 2 und 4 ab. Die beiden Lido-Erstligisten hingegen scheiden vorzeitig aus dem NLC-Aufstiegsrennen aus.
13. Juni 2017, 00:00

Mit dem stolzen 7:2-Auswärtssieg in Horgen ist das Spitzenteam des TC Zug noch bis auf zwei Zähler an den Gruppensieger Seeblick Zürich herangekommen. Zu Hause hat Allmend Luzern in der Schlussvorstellung gegen Lugano 1903 den Sieg knapp verpasst (4:5) und dadurch eine bessere Rangierung verfehlt. Stefan Hornbacher wie auch Philipp Dillschneider, die Captains der beiden gegenwärtig besten Innerschweizer Interclub-Mannschaften, konnten mit berechtigtem Stolz auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Zugs Captain Hornbacher, der selber drei Einzel und drei Doppel bestritt, hat in seinem ersten Amtsjahr gezeigt, dass auch mit gekürztem Budget der NLB-Status gewahrt werden kann. Bester Einzelakteur war der Deutsche Hannes Abt, der sämtliche vier Spiele gewann. Verlass war erneut auf Frontmann Sandro Ehrat, und mit drei Erfolgen im Vollprogramm konnte auch TC-Horw-Cheftrainer Martin Vacek überzeugen.

Raphael Lustenberger: Zehnmal ungeschlagen

Allmend-Captain Dillschneider hob speziell den vorbildlichen Einsatz der jüngeren Garde – Marc Läuchli, Mike Christen, Jan Viol, Matei Kostadinov – hervor, auch wenn Punktgewinne eher rar waren. Verlass war erneut auf die abwechselnd eingesetzten Gäste aus dem süddeutschen Raum. Alle hat aber der Luzerner Raphael Lustenberger überstrahlt, der sämtliche Einsätze – fünf Einzel und fünf Doppel – gewann. Ihm sind NLA-Einsätze im Grasshopper-Dress sicher.

Derweil auf NLC-Ebene nach gelungener Wahrung der Liga­zugehörigkeit durch die zweiten Vertretungen von Allmend Luzern und Zug Funkstille herrschte, fehlt den Erstligisten Sursee II und Meggen II noch ein Sieg zur NLC-Promotion. Für beide fällt die Entscheidung auswärts: Sursee kann im nahen Wohlen auf Unterstützung hoffen, Meggen hat in Genf bei Carouge anzu­treten. Chancenlos blieben die beiden Lido-Garnituren zu Hause gegen Kleinbasel und Schlossmatte Solothurn. Der stolze TC Luzern Lido ist bei den Männern in keiner der drei nationalen Ligen vertreten, bleibt regional, zweitklassig. Daran kann auch der mit den ehemaligen Klassespielern Philipp Gloggner, Donat und Elmar Auf der Maur errun­gene Aufstieg in die NLA der 45+-Kategorie nichts ändern. (fm)

Hinweis

Resultate auf der Seite 36.


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