Zugs zähes Ringen mit Zähringen

07. November 2017, 00:00

Curling Nur eine Woche nach dem Einzug in den Final des lettischen Challengers legte Zugs erste, personell leicht umbesetzte Garnitur am Grand Prix Bern Inter erneut Zeugnis ihres Könnens ab. Siege über Neuenburg, Deutschlands zweite Vertretung und Bern-Zähringer führten die von Kevin Wunderlin geskipten Zuger ohne Umweg in die Viertelfinal-Playoffs. Nach dem nie gefährdeten Erfolg gegen eine spanische Abordnung kam es im Halbfinal noch einmal zum Treffen gegen Bern-Zähringer. Skip Yannick Schwaller behielt diesmal mit 6:3-Steinen die Oberhand.

Finalniederlage gegen den Onkel

Im Final fand Schwaller dann in seinem Onkel Christof Schwaller, der das Glarner Team dirigierte, seinen Bezwinger. Gleich erging es den Zugern, die sich im kleinen Final der deutschen Nationalequipe von Alexander Baumann geschlagen geben mussten. Zugs zweite Abordnung von Jan Hess verpasste in der Entscheidung gegen Spanien die preisberechtigten Playoffs. (fm)

Bern. GP Bern Inter (20 Teams): 1. Glarus (Christof Schwaller). 2. Bern Zähringer (Yannick Schwaller). 3. Deutschland I (Alexander Baumann). 4. Zug (Kevin Wunderlin/Yves Hess). 5. Spanien (Sergio Vez), Gstaad (Stefan Stähli), Lettland (Janis Klive) und Deutschland II (Marc Muskatewitz).

Zug Arisco (Kevin Wunderlin, Rainer Kobler, Michael Müller, Fabian Schmid, Yves Hess): s. Neuchâtel Sports (Joachim Porret) 8:0, s. Deutschland II (Marc Muskatewitz) 5:4 EE, s. Bern Zähringer (Yannick Schwaller) 9:8, s. Spanien (Sergio Vez) 7:5, u. Bern Zähringer (Yannick Schwaller) 3:6, u. Deutschland I (Alexander Baumann 4:5. – Zug Cablex (Skip Jan Hess, Simon Gloor, Simon Hoehn, Lead Reto Schönenberger): s. Tschechien (Krystof Tabery) 8:5, u. Gstaad (Stefan Stähli) 3:7, u. Adelboden (Björn Jungen) 3:9, s. Geneve Citadelle (Dimitri Boada) 6:4, s. Glarus (Marco Hösli) 6:5, u. Spanien (Sergio Vez) 3:7.


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