Ordensschwestern leiten den Kinderhort

19. Oktober 2016, 00:00

Das Gebäude an der Obergrundstrasse 92 in Luzern wurde um die Wende zum 20. Jahrhundert gebaut. Die Liegenschaft gehörte zuerst der Reformierten Kirchgemeinde Luzern. 1938 erwarb sie der italienische Staat für rund 300 000 Franken. Die italienische Gemeinschaft Luzern beteiligte sich daran mit 64 000 Franken. Die Casa d’Italia war einst Sitz eines italienischen Konsulats. Dieses wurde 2000 geschlossen. 2011 wurde es teilweise wieder eröffnet. Heute ist das Konsulatsbüro einmal pro Woche geöffnet.

Der italienische Kinderhort Asilo Italiano wurde 1950 gegründet, zunächst für die Kinder der italienischen Arbeiter. «Er ist im Laufe der Jahre zu einer Brücke zwischen den Kulturen geworden», heisst es auf der Website der Casa d’Italia. Heute besuchen ihn italienische sowie Kinder christlichen Glaubens aus aller Welt. Römisch-katholische italienische Ordensschwestern leiten das Asilo Italiano. Das Lehrpersonal besteht aus qualifizierten Lehrern.

Das Asilo nimmt Kinder ab 18 Monaten bis zum Primarschulalter auf. Es ist von Montag bis Freitag von 6 bis 17.30 Uhr geöffnet. Eine 5-Tages-Betreuung kostet monatlich 1200 Franken. Das Asilo Italiano profitiert von Betreuungsgutscheinen der Stadt Luzern. (hb)

Weitere Infos: www.asilo-lu.ch


Login


 

Leserkommentare

Anzeige: