Auslagerung noch nicht beschlossen

13. Februar 2018, 00:00

Reinigung Im Rahmen der Sparmassnahmen prüft der Luzerner Regierungsrat die Auslagerung der Hausreinigung an den Luzerner Kantonsschulen. Die Lehrerinnen und Lehrer der Kantonsschule Reussbühl haben darauf mit einer Petition reagiert (Ausgabe vom 8. Februar). Die 92 Unterzeichnenden stellen den finanziellen und qualitativen Nutzen einer allfälligen Auslagerung in Frage und bitten den Regierungsrat, sowohl aus pädagogischen als auch aus sozialen Gründen auf eine Auslagerung der Hausreinigung zu verzichten.

Nun nimmt Christoph Lütolf, Leiter Bewirtschaftung der kantonalen Dienststelle Immobilien, zu der Frage Stellung, wie viel Geld man mit der Auslagerung sparen will und wie viele Mitarbeiter davon betroffen wären: Der Regierungsrat habe – nachdem bereits die Innenreinigung der Verwaltungsbauten an externe Firmen ausgelagert wurde – bereits 2015 entschieden, auch eine Auslagerung der Reinigung der Schulgebäude zu prüfen.

«Potenzial für grössere Kosteneinsparungen»

Die Dienststelle habe daraufhin die derzeitigen Reinigungskosten mit den geschätzten Kosten bei einem Einkauf dieser Leistungen auf dem freien Markt verglichen. «Das Resultat zeigte Potenzial für grössere Kosteneinsparungen, weshalb durch den Regierungsrat entschieden wurde, eine öffentliche Ausschreibung über diese Innenreinigungsleistungen durchzuführen», so Lütolf.

Die Erarbeitung der Ausschreibungsunterlagen, die im Kantonsblatt veröffentlicht werden sollen, sei derzeit im Gang. Aufgrund der Offerten werde der Regierungsrat über die Auslagerung oder aber über die Weiterführung der Reinigung mit internem Reinigungspersonal entscheiden. Konkrete Zahlen betreffend Sparpotenzial und betroffene Mitarbeiter nennt Christoph Lütolf nicht. (red)


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