CVP will Religion in den Schulen

08. November 2017, 00:00

Emmen Der konfessionelle Religionsunterricht soll wieder in den Emmer Schulräumen stattfinden und fester Bestandteil des Stundenplans sein. Dies fordern die Einwohnerräte Regula Stalder und Tobias Käch namens der CVP-Fraktion in einem kürzlich eingereichten Postulat. Sie bemängeln darin die aktuelle Situation in Emmen: Seit diesem Schuljahr findet kein konfessioneller Religionsunterricht mehr in Räumlichkeiten der Volksschule statt. Grund dafür ist der zu knappe Schulraum. Nun bietet die Katholische Kirche den konfessionellen Religionsunterricht in ihren Pfarreiräumen an (Ausgabe vom 24. Juli).

Die CVP-Postulanten sind mit dieser Lösung nicht zufrieden. Sie möchten den Religionsunterricht wieder an der Schule. Als Gründe nennen sie ein zu aufwendiges Anmeldeverfahren sowie die suboptimalen Unterrichtszeiten am Abend, wegen denen der Religionsunterricht in Konkurrenz zu den Hobbys der Kinder stünde. «Das Anmeldeverfahren wurde in diesem Jahr durch fehlende und nicht herausgegebene Klassenlisten zusätzlich massiv verkompliziert und schier verunmöglicht», schreiben die Postulanten. Sie verlangen konkret, dass die Organisation des konfessionellen Religionsunterrichts stufengerecht gemäss den Empfehlungen der Dienststelle Volksschulschulbildung stattfindet. (red)


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