Herausgepickt

Das ist wahrer Service public!

20. Mai 2017, 00:00

Stimmzettel mit einem Ja oder Nein versehen, mit dem Stimmrechtsausweis ins Rücksendecouvert stecken – und ab die Post! So haben es meine Frau und ich vor einer Woche gemacht. Mit einem kleinen Unterschied: Meine Frau hat vergessen, den Ausweis mit einer Unterschrift zu versehen. Zu ihrer Entschuldigung: Sie ist noch nicht so lange Schweizerin.

Bemerkt haben wir das verschenkte Privileg, als sie vorgestern nochmals Post erhalten hat – mit dem ungeöffneten kleinen Couvert für die Stimmzettel, dem noch jungfräulichen Ausweis und einem Begleitbrief. «Wir geben Ihnen hiermit nochmals die Möglichkeit, gültig zu stimmen, indem Sie den beiliegenden Stimmrechtsausweis unterschreiben», steht da. Das nenne ich wahren Service public! Und er ist zumindest in der Stadt Luzern sogar die Regel. Rund 100 Couverts werden in den drei Wochen vor dem Urnengang wegen fehlender Unterschriften zurückgeschickt. Also: Bitte die Unterlagen vor dem Verschicken nochmals kontrollieren. (avd)


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