Nachgefragt zur Belebung der Kapelle St. Eligius in Honau

«Das Konzept war etwas zu optimistisch»

14. August 2017, 00:00

Seit rund einem halben Jahr finden in der Kapelle St. Eligius in der Gemeinde Honau einmal im Monat kulturelle Anlässe statt. Diese sollen die Kapelle mit knapp 50 Sitzplätzen wieder beleben, nachdem die monatlichen Gottesdienste vor ungefähr zwei Jahren abgeschafft worden sind. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gemeinderätin Sandra Linguanti (parteilos) koordiniert das ganze Angebot. Nach einem durchzogenen Start wird dieses leicht angepasst.

Sandra Linguanti, seit einigen Monaten wird die Kapelle neu genutzt. Wie hat sich dies in Honau etabliert?

Grundsätzlich wurde die Aktivität, der Kapelle wieder etwas Leben einzuhauchen, in der Gemeinde positiv aufgenommen.

Hat sich das Angebot bisher bewährt?

Das Konzept mit monatlichen Veranstaltungen war vermutlich etwas zu optimistisch. Wir werden im Verlaufe des Jahres die Daten auf alle zwei Monate reduzieren, damit attraktive Veranstaltungen angeboten werden können und auch den Feiertagen, Ferien und so weiter besser Rechnung getragen werden kann.

Wie viele Besucher kommen jeweils zu den Anlässen?

An den bisherigen Veranstaltungen bewegte sich die Teilnehmerzahl zwischen 5 und 30.

Ziehen die Veranstaltungen auch Junge und Interessierte aus anderen Gemeinden an?

Das neue Angebot hat sich noch zu wenig herumgesprochen. Auch die Veranstaltungen müssen noch besser kommuniziert werden, damit die umliegenden Gemeinden ebenfalls von den Veranstaltungen Kenntnis haben.

Was war aus Ihrer Sicht das bisherige Highlight?

Die erste Veranstaltung mit ­den Informationen von Susanne ­Guallini zum historischen Hintergrund der Kapelle mit rund 30 Teilnehmern sowie die Lesung von Martin Tiziani über den Autor Andrei Platanow, über welche auch im Magazin «Local­city» berichtet wurde.

Worauf können sich Besucher in Zukunft freuen?

Die Herbstveranstaltung Ende Oktober zum Thema Halloween wird vor allem Kinder und Familien ansprechen. Mit Geschichtenerzählen in der Kapelle, gemeinsamem Kürbisschnitzen und Kürbissuppenessen wird es sicher wieder ein Highlight. (gjo)


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