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Assange geht auf Distanz

RUSSLAND JAPAN SPANIEN ⋅
19. April 2017, 00:00

Russland Wikileaks-Chef Julian Assange hat in einem Interview mit CNN Spekulationen über eine Zusammenarbeit der Enthüllungsplattform mit der russischen Regierung zurückgewiesen. «Wir erhalten keine Unterstützung oder Finanzierung aus Russland», sagte er. «Wikileaks hat über 600000 Dokumente über Russland und 2,3 Millionen Dokumente über seinen Verbündeten Syrien veröffentlicht», sagte Assange. Wikileaks habe aggressiv über Russland und seine Alliierten publiziert. (sda)

Pence bekennt sich zu Militärallianz

Japan Vor dem Hintergrund wiederholter Drohungen Nordkoreas hat US-Vizepräsident Mike Pence ein Bekenntnis zur traditionellen Militärallianz mit Japan abgelegt. Pence bezeichnete die Allianz mit Japan als «einen Grundpfeiler für Frieden und Sicherheit in Nordostasien». Abe mahnte beim Treffen mit Pence in Tokio, den Nordkorea-Konflikt friedlich zu lösen. «Ein Dialog um des Dialogs willen» sei aber wertlos, fügte er hinzu. Er teile die Haltung der Regierung in Washington, dass die Zeit der «strategischen Geduld» vorbei sei. (sda)

Regierungschef als Zeuge vorgeladen

Spanien Der spanische Regierungschef Mariano Rajoy soll als Zeuge im Prozess um schwere Korruptionsvorwürfe gegen Mitglieder seiner rechtskonservativen Volkspartei (Partido Popular, PP) aussagen. Ein Datum für die Aussage steht bislang nicht fest. PP-Würdenträger sollen jahrelang Schmiergelder kassiert und Firmen dafür bei der Vergabe von Aufträgen bevorzugt haben. Unter den 37 Angeklagten sind zwei ehemalige Schatzmeister von Rajoys Partei. (sda)


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