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Vizepräsident zieht Kandidatur zurück

IRAN MALI SAARLAND TÜRKEI ⋅
17. Mai 2017, 00:00

Iran Vizepräsident Eshagh Dschahangiri hat erwartungsgemäss seine Kandidatur für die Präsidentenwahl am Freitag zurückgezogen und zur Wahl von Amtsinhaber Hassan Rohani aufgerufen. «Bei der Präsidentenwahl werde ich für Herrn Rohani stimmen», sagte der Reformer gestern laut der Nachrichtenagentur Isna. (sda)

Rotkreuzmitarbeiter freigelassen

Mali Vier am Sonntag in Mali verschleppte Rotkreuzmitarbeiter sind wieder auf freiem Fuss. Ein Vertreter der örtlichen Behörden sagte gestern, die aus Mali stammenden Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) seien am Montagnachmittag freigekommen. Die Tatsache, dass es sich bei den Entführten um Malier handelte, habe ihre Freilassung erleichtert. (sda)

Koalitionsvertrag unterzeichnet

Saarland Die neue grosse Koalition im westdeutschen Saarland ist besiegelt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihre Stellvertreterin Anke Rehlinger (SPD) unterzeichneten gestern, gut sieben Wochen nach der Landtagswahl, den Koalitionsvertrag. Im Anschluss präsentierten sie ihre Unterschriften auf dem 150 Seiten starken Abkommen vor Journalisten in Saarbrücken. (sda)

Journalist und Professorin verurteilt

Türkei Ein Journalist und eine Professorin sind in der Türkei wegen «Propaganda für eine Terrororganisation» zu Haftstrafen verurteilt worden. Das Istanbuler Gericht habe den Journalisten Ekrem Murat Celikkan zu 18 Monaten Haft verurteilt, berichtete die Zeitung «Cumhuriyet» gestern. In einem getrennten Verfahren sei die Universitäts­professorin Beyza Üstün zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. (sda)


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