Zentralschweizer in den Startlöchern

21. September 2017, 00:00

Nächste Rücktritte Nach der Wahl ist vor der Wahl: Der Abgang von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard wird für das kommende Jahr erwartet. Spätestens Ende Legislatur, also 2019, dürften auch der FDP-Vertreter Johann Schneider-Ammann und SVP-Magistrat Ueli Maurer zurücktreten. Sicher ist: Bei jeder der nächsten Vakanzen werden die Zentralschweiz und die Ostschweiz Anspruch erheben. Bei der CVP gehört der Luzerner Ständerat Konrad Graber zu den Favoriten, ebenso der Zuger Nationalrat und Parteipräsident Gerhard Pfister. Auch der Name der Luzerner Nationalrätin Andrea Gmür ist wiederholt gefallen, ebenso jener der Urner Regierungsrätin Heidi Z’graggen und des Obwaldner Ständerats Erich Ettlin.

Allerdings stellen auch andere Regionen starke potenzielle Kandidaten. Die Ständeräte Stefan Engler (GR) und Pirmin Bischof (SO) sowie Bundeskanzler Walter Thurnherr befinden sich im Feld der Papabili. Ferner werden der Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter Ambitionen nachgesagt. Für die Ostschweiz könnte der St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth kandidieren; er baut als Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen derzeit seine Hausmacht in Bern auf.

Für die Ostschweiz steht jedoch der FDP-Sitz im Vordergrund. Die St.Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter gilt dafür als so gut wie nominiert. Gefährlich werden könnte ihr der wirtschaftsnahe Bündner Ständerat Martin Schmid. Chancen werden zunehmend auch der Schwyzer Nationalrätin und Parteipräsidentin Petra Gössi eingeräumt, regelmässig fallen weiter die Namen der Zürcher Parlamentarier Ruedi Noser und Beat Walti.

Peter Spuhler gibt Spekulationen Nahrung

Spannung verspricht auch die Nachfolgeregelung bei der SVP. Chancen haben zum Beispiel der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi, der Zuger Regierungsrat Heinz Tännler und der Nidwaldner Regierungsrat Res Schmid. Auch der St. Galler Nationalrat und frühere Parteipräsident Toni Brunner dürfte wieder zur Diskussion stehen. Die Ostschweiz könnte aber auch mit dem früheren Nationalrat Peter Spuhler antreten, der gestern Spekulationen Nahrung gab, weil er die Leitung seines Bahnunternehmens abgibt; Spuhler sagt aber, er wolle nicht Bundesrat werden.

Fabian Fellmann

Nächste Rücktritte Nach der Wahl ist vor der Wahl: Der Abgang von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard wird für das kommende Jahr erwartet. Spätestens Ende Legislatur, also 2019, dürften auch der FDP-Vertreter Johann Schneider-Ammann und SVP-Magistrat Ueli Maurer zurücktreten. Sicher ist: Bei jeder der nächsten Vakanzen werden die Zentralschweiz und die Ostschweiz Anspruch erheben. Bei der CVP gehört der Luzerner Ständerat Konrad Graber zu den Favoriten, ebenso der Zuger Nationalrat und Parteipräsident Gerhard Pfister. Auch der Name der Luzerner Nationalrätin Andrea Gmür ist wiederholt gefallen, ebenso jener der Urner Regierungsrätin Heidi Z’graggen und des Obwaldner Ständerats Erich Ettlin.

Allerdings stellen auch andere Regionen starke potenzielle Kandidaten. Die Ständeräte Stefan Engler (GR) und Pirmin Bischof (SO) sowie Bundeskanzler Walter Thurnherr befinden sich im Feld der Papabili. Ferner werden der Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter Ambitionen nachgesagt. Für die Ostschweiz könnte der St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth kandidieren; er baut als Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen derzeit seine Hausmacht in Bern auf.

Für die Ostschweiz steht jedoch der FDP-Sitz im Vordergrund. Die St.Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter gilt dafür als so gut wie nominiert. Gefährlich werden könnte ihr der wirtschaftsnahe Bündner Ständerat Martin Schmid. Chancen werden zunehmend auch der Schwyzer Nationalrätin und Parteipräsidentin Petra Gössi eingeräumt, regelmässig fallen weiter die Namen der Zürcher Parlamentarier Ruedi Noser und Beat Walti.

Peter Spuhler gibt Spekulationen Nahrung

Spannung verspricht auch die Nachfolgeregelung bei der SVP. Chancen haben zum Beispiel der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi, der Zuger Regierungsrat Heinz Tännler und der Nidwaldner Regierungsrat Res Schmid. Auch der St. Galler Nationalrat und frühere Parteipräsident Toni Brunner dürfte wieder zur Diskussion stehen. Die Ostschweiz könnte aber auch mit dem früheren Nationalrat Peter Spuhler antreten, der gestern Spekulationen Nahrung gab, weil er die Leitung seines Bahnunternehmens abgibt; Spuhler sagt aber, er wolle nicht Bundesrat werden.

Fabian Fellmann


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