Sika-Erben ziehen Urteil weiter

30. November 2016, 00:00

Baar Der Übernahmekampf um Sika liefert weiter Juristenfutter: Die Schenker-Winkler Holding (SWH) hat wie angekündigt Rekurs gegen einen Entscheid des Zuger Kantonsgerichts eingereicht. Das Kantonsgericht hatte Ende Oktober die Anfechtungsklage der SWH gegen die Beschlüsse der Generalversammlung 2015 abgewiesen.

Die Richter stellten fest, dass die Stimmrechtsbeschränkung, die Sika damals gegen die SWH verhängte hatte, rechtens war. Das Zuger Kantonsgericht begründete sein Urteil damit, dass von der in den Sika-Statuten festgelegten Vinkulierung nicht nur der direkte Verkauf der Sika-­Aktien, sondern auch der indirekte Verkauf mittels Verkauf aller SWH-Aktien erfasst sei. Unter Berücksichtigung der konkreten Umstände wertete das Gericht den Versuch der SWH, den Verwaltungsrat mit ihr genehmen Mitgliedern zu besetzen, als unzulässige Umgehung der Sika-Statuten. (sda)


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