Artemis verkauft grösseres Paket

01. Dezember 2017, 00:00

Forbo Die Baarer Industriegruppe Forbo hat das vor rund zwei Wochen lancierte Aktienrückkaufprogramm zum Festpreis beendet. Insgesamt seien im Rahmen des Angebots 63105 oder 3,5 Prozent des Aktienkapitals angedient worden, heisst es in einer Mitteilung.

Wie die Nachrichtenagentur AWP berichtet, wurde der Grossteil der Aktien vom Hauptaktionär Michael Pieper verkauft. Er hielt teilweise auch über seine Beteiligungsgesellschaft Artemis gut 30 Prozent der Anteile. Gemäss einer Meldung der SIX Swiss Exchange wurden am Mittwoch 58000 Aktien, was rund 3,2 Prozent der ausstehenden Aktien entspricht, von einem nicht­exekutiven Verwaltungsrat veräussert. Die Transaktion entspricht einem Gesamtwert von knapp 83 Millionen Franken.

Die Medienstelle des Geräteherstellers Franke, welcher ebenfalls zu den Artemis-Beteiligungen gehört, bestätigte gestern gegenüber AWP, dass es sich beim Verkäufer der Aktien um Pieper gehandelt hatte. Die Nachrichtenagentur schreibt, dass sich Pieper von den Aktien trennen musste, damit sein Stimmenanteil durch die Aktienrückkaufprogramme nicht auf über ­einen Drittel anschwellt. Dies wurde von der Franke-Sprecherin ebenfalls bestätigt. Gemäss Börsengesetz müsste er dann nämlich allen anderen Mitaktionären ein Pflichtangebot machen. (red)


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