Elektrosensibilität in der Schweiz

18. Juli 2017, 00:00

Studie Bei einer Schweizer Bevölkerungserhebung vor 11 Jahren gaben 5 Prozent der Befragten an, Beschwerden im Zusammenhang mit Elektrosmog zu haben. Neue internationale und nationale Erhebungen bestätigen laut Edith Steiner diese Häufigkeit. Kurzzeitversuche im Labor haben Elektrosensibilität nicht bestätigt. Ärzte berichteten aber von Fällen, wo es plausibel ist, dass Elektrosmog mit eine Rolle spielt, obwohl Grenzwerte eingehalten wurden. «Elektrosensible Patienten sind eine sehr heterogene Personengruppe mit sehr unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen», sagt Steiner. Betroffene sollten sich an ihren Hausarzt wenden für eine gründliche medizinische Abklärung. Wer Fragen zum Thema Elektrosmog hat, kann voraussichtlich ab Herbst wieder beim derzeit geschlossenen ­Aefu-Beratungstelefon anrufen. (alm)


Leserkommentare

Anzeige: