Korrekter Voranschlag wäre möglich gewesen

Ausgabe vom 10. April
12. April 2018, 00:00

Das Krienser Zentrumsprojekt verteuert sich um 4,7 Millionen Franken.

Die Fraktionschefs der SP, der Grünen, der CVP und auch der SVP finden die Kostenüberschreitungen unerfreulich, aber unvermeidlich. «Fachleuten» bei denen Schwankungen nach oben innerhalb von 10 Prozent üblich sind, dürften keine öffentlichen Aufträge mehr erteilt werden. Wenn diese Fehlbudgetierung sogar absichtlich erfolgte, um bei einer Abstimmung genügend Befürworter zu haben, so ist das ein Betrug zu Lasten der Steuerzahler. Es gibt genügend Fachleute, die in der Lage sind einen Kostenvoranschlag zu erstellen, der auch eingehalten werden kann. Leute, die im Beruf so schlecht arbeiten, sollten in keinem Amt und keiner Verwaltung mehr einen Platz haben.

Willy Widmer-Brücker, Luzern


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