Mindestlöhne an mehr Kiosken

15. November 2017, 00:00

Valora Die Mindestlöhne des Kiosk- und Brezelkonzerns Valora sollen künftig auch für die selbstständigen Agenturpartner gelten – zumindest für diejenigen, die neu einen Vertrag mit Valora abschliessen. Das sieht der neue Gesamtarbeitsvertrag vor.

Ausgehandelt wurde dieser zwischen Valora und dem Kaufmännischen Verband (KFMV), wie beide gemeinsam gestern mitteilten. Die Sozialpartnerschaft wurde Ende 2016 vereinbart, nachdem es zum Eklat zwischen dem Konzern und der Gewerkschaft Syna gekommen war. Syna forderte höhere Löhne und eine Anwendung des GAV bei den Agenturen, bei denen Dritte den Kiosk betreiben.

Diese konnten sich bislang freiwillig dem GAV anschliessen. Zudem mussten sie sich laut Valora an die Mindestlöhne halten, die bei der Agentureröffnung galten. Ab Januar 2018 sollen die Agenturpartner nun aber bei Neuverträgen verpflichtet werden, die jeweils aktuellen Mindestlöhne des Valora-GAV einzuhalten, wie aus der Mitteilung hervorgeht. (sda)


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