Postfinance bleibt bei Stellenabbau

15. November 2017, 00:00

Banken Postfinance zieht ihren Stellenabbau durch. Im inzwischen abgeschlossenen Konsultationsverfahren seien keine Vorschläge eingegangen, die die vier geplanten Massnahmen ersetzen könnten, teilte die Post-Tochter gestern mit. Im kommenden Jahr werden damit 45 Stellen gestrichen. Die Stellen fallen weg, weil die Postfinance ihre Prozesse durchgängig automatisieren und digitalisieren will. Der Abbau solle so weit als möglich ohne Kündigungen über die natürliche Fluktuation erfolgen, schreibt die Bank. Weiter werden die Standorte Kriens und Münchenstein BL per Ende Juni nächsten Jahres geschlossen.

Das Kontaktcenter St. Gallen soll per Ende 2018 in jenes von Netstal GL integriert werden. Gemäss früheren Angaben sind insgesamt rund 208 Angestellte von der Verlagerung betroffen, denen eine neue Stelle angeboten werden soll. Zudem wird die Belegverarbeitung per 1. März 2018 an die Post-Tochter Swiss Post Solutions (SPS) übertragen. Hier sollen gemäss Angaben von Ende September 120 Angestellte zu SPS wechseln. Darüber hinaus werden die Kundenzonen der Filialen laufend geprüft und dem neuen Filialkonzept angepasst. (sda)


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