Public Eye krebst zurück

06. Dezember 2017, 00:00

Rohstoffe Die Nichtregierungsorganisation Public Eye hatte Anfang November eine Information publiziert, wonach das Schweizer Rohstoffunternehmen Vitol SA einen Vertrag mit dem unter Korruptionsverdacht stehenden nigerianischen Geschäftsmann Kola Aluko gehabt haben soll. Nun räumte Public Eye ein, dass diese Information nicht gestimmt habe. Sie hätten Berichte der «Tribune de Geneve» und des «Tages-Anzeigers», die im Rahmen der Paradise Papers am 8. November publiziert worden waren, «falsch interpretiert», teilte die NGO mit.

In den Artikeln hiess es, dass Kola Aluko «persönlich» einen Vertrag für Seven Energy mit unterzeichnet habe. Die NGO glaubte, dass es dabei um einen Vertrag zwischen Vitol SA und ­Seven Energy ging. Vitol hingegen hatte sich bereits Mitte November vehement gegen diese Vorwürfe gewehrt. (sda)


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